Formel 1



 


 


 

 

 

 

Formel 1-Rennen am Nürburgring und ganz Lückerath zittert
- vor Lärm -

(22.Juni 2002)
 


über den Baumwipfeln von Lückerath
im Landeanflug auf den "Car-Park"
(22.06.2002)
Mit dem Helikopter zu "Schumi"

Zu Lärmbelästigung durch Hubschrauberverkehr kommt es am kommenden Wochenende in den Gladbacher Stadtteilen Heidkamp und Lückerath. Grund ist das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring. Zuschauer des Rennens werden per Hubschrauber vom Schloßhotel Lerbach sowie vom Grandhotel Schloß Bensberg zum Ort des Geschehens gebracht. Angemeldet haben die Veranstalter an beiden Tagen bis zu 40 Flüge von Lerbach aus bzw. 10 Flüge vom Car-Park-Gelände in Lückerath. Starts und Landungen finden vormittags von 8.30 bis 12 Uhr und nachmittags zwischen 14 und 18.30 statt.

(Bergische Landeszeitung, 21.Juni 2002)


Hier auch in Bild + Ton:


Video vom Anflug
(Sicht aus Kolter´s Garten)
(213 Kb)

 


Video vom Abflug
(Sicht aus Kolter´s Garten)
(300 Kb)

 


Video vom
Abflug vom Carpark-Gelände
(284 Kb)

 


Hier noch ein Schreiben unseres Vorsitzenden an die Bürgermeisterin vom  04.07.2002 zum Thema:

Sehr geehrte Frau Opladen,

wegen des Hubschrauberlärms am Wochenende am 22. und 23.06. über Lückerath haben mich eine Reihe empörter Mitbürgerinnen und Mitbürger angerufen und mich aufgefordert, das Entsetzen über die hoffentlich einmalige Maßnahme Ihnen gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Diesem Auftrag entledige ich mich hiermit.

Wie sicher kaum ein anderes Ortsteil hat sich der Lärm der startenden und landenden Hubschrauber in Lückerath in höchstem Maße störend bemerkbar gemacht. Wir meinen, gerade am Wochenende ist das verdiente Ruhebedürfnis unserer Bürger in hohem Maße gegeben und schützenswert.

Wir hoffen sehr, dass Sie als Mitglied oder gar als Vorsitzende der Fluglärmkommission Verständnis für unseren Ärger haben. Sicher erübrigen sich hier weitere Ausführungen, die wahrscheinlich in Mitteilungen an Sie und auch in Leserbriefen reichlich zum Ausdruck gekommen sind.

Die Wochenenderholung eines großen Teils unserer Bevölkerung kann und darf doch nicht zurückstehen vor dem „Rennfieber“ einer Minderheit, auch wenn diese in besonderer Weise „betucht“ ist.

Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass dieser Lärm aus einem solch nichtigen Anlass in Zukunft unterbleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Görgen