Weihnachtsaktion 2003


Wir haben die Gewinner
unserer Weihnachtsaktion ermittelt, besucht und beschenkt:


Agnes Muhrmann

Laura Haßler

Doris Müller

Die Auswahl der originellsten Beiträge ist uns sehr, sehr schwer gefallen. deshalb haben bei uns alle drei den ersten Platz belegt.

Wir möchten uns auch bei allen anderen Teilnehmern recht herzlich bedanken; und falls Sie dieses Jahr "leer ausgegangen" sind...
...vielleicht klappt´s ja im nächsten!
 

Dies sind Ihre Beiträge zu unserer Weihnachtsaktion 2003:
 

 
Überliefertes
Neujahrs-Gebet
aus dem Jahre 1888
- des Pfarrers von St.Lamberti, Münster -

"Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen flüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäftsleute
und Arbeitsleute, die wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen,
aber nicht sofort."

Mit besten Grüßen aus der Neu-Lückerather Ecke
und allen guten Wünschen für ein friedvolles, gesundes Neues Jahr

Reinhard Wall, 20.12.2003
(außer Konkurrenz
)
 

 

 


En fröhliche Weihnacht.
von Gerhard Ommer, 19.12.1989

En fröhliche Weihnacht, ohne Ping, met vell Rau;
im Pott e schön Stöck vun ner jöhrigen Sau,
en jruße Fläsch für e besje ze nüggele,
en jesong Frau, die det dich betüddele.
Für 2004 an enem Stöck
Jesundheit, Fredde un ne Batze Jlöck

wünscht Euch von Herzen

Erika und Gerhard Ommer

Gerhard Ommer, 18.12.2003
 

 

 


„A. Ü.“ Jahrgang 1930 erzählte mir im Dezember 1994

Weihnachtsgeschenk als Kind mit ca. 12 Jahren

Jedes Jahr als Kind freute ich mich riesig, wenn es auf Weihnachten zu ging. Trotzdem es im Winter mehr Arbeit mit den Tieren gab: 1 Kuh, Schafe, Hühner und Kaninchen.

Die 5 „Ü“-Kinder mussten für Tierfutter sorgen, Futter kochen, melken, misten. Also alles was es gab. Ihre Mutter war schon vor einigen Jahren gestorben.

Aber, so erzählt er, Weihnachten sorgten wir dafür, dass wir früh fertig waren, alle durch die „Bütt jezopp“ (Zinkbütte einmal mit heißem Wasser gefüllt und dann nacheinander hinein). Dann gab es was zu Weihnachten. Ich war richtig aufgeregt. Und dann kriegte ich mein Geschenk aus Holz: Pferd und Wagen, so mit Fässern drauf, die mit einer Kette verbunden waren.

Ich freute mich riesig und spielte jede freie Minute damit. Nach 3 Könige war alles wieder verschwunden. Aber zu Weihnachten freute ich mich riesig und das mindestens 3 Jahre hintereinander – ich war immer richtig aufgeregt. Und dann bekam ich mein Geschenk:     weißt Du, aus Holz: Pferd und Wagen, so mit Fässern drauf, die mit einer Kette verbunden waren.

Und seine Tränen rollten.

Aufgeschrieben 18.03.1995 von Gerhard Ommer, 18.12.2003
 

 

 


Traum Chresdach
.
von Gerhard Ommer, 05.01.1992

Esch hann ens jedrömbt, su für e paar Johre
et Chreskeng wär om Lügget jebore.
Am ahle Krüx – enn de Höcks Schür
Jejenöffer de Röbkamps Weetschaftsdür.
Ne Holzbock, met Heu usjeschlage
dät et kleine Chreskengche trage.
Als Dier dohenge, su e besje ronk –
de Heybergs Hipp un vum Anna de Honk.
De Jesangverein met alle Mann
fing janz festlich et Haleluja ahn;
et klang su – als soll net nur Fredde op Erde
sundern och Fredde om Lügget wäde.
Als Hirten de Bens – de Blaß unn och minge Vaade,
sie stonn janz hösch bei Höks em Jaade.
De Berg mem janze Heimatverein,
selvs de Kobes, de Hubät unn de Paafraths Hein,
de Höks Hubät unn de Röbkamps Well

stan en de Eck – se woore jans stell.
Unn henge em Jestrüpp
Stund et Fin unn de Lanz Jüpp.
De Lindlars Pitter brat Wießbrot ahn,
et Neus Liesje braht Zucker unn Trahn,
de Frau Möller unn et Hebborns Ann
kome met de Melchtöt ahn.
Mir Pänz – de Jupp, Tünn, Franz enn de 1. Reih,
de Mines –de Walter- och esch wor dobei.
Me wor sech enig, et wor esu wick
et würd sech verdrage – et jütt kenne Strick,
et jütt keine Knies mie, su hürt me se schwaade,
janz Lügget stund beim Schulte em Jaade.
Als 3 Weisen, sooch esch en de Taat
de Heinz, de Büb unn de Studienrat.
Se kome vom Hongsplatz eropjetrocke,
braten vum Bürgerverein, Wöschje, Kölsch unn wärm Socke.
De Julius en de Eck met jrußem Hot

maht Bilder unn joov joode Root.

Dat Alter – die Johrgäng stemme net üveren
doch die Lück hann esch all schon am Lügget jesinn.

De Draum war am Eng – do fäält me enn –
ech hat jo ja kein Kamel jesinn.

Gerhard Ommer, 18.12.2003
 

 

 
Liebe Bürgergemeinschaft von Lückerath,

auch ich, Laura Haßler, habe zu dem Motto "Wir basteln für Weihnachten" ein Bild gemalt.
Dieses Bild habe ich dann in den Computer meines Papa eingegeben und verschicke es jetzt per E-Mail.
(Mein Papa hat dabei aufgepaßt..!)
Ich werde das Bild aber noch persönlich abgeben ... reicht es auch, wenn ich es Opa-Jupp gebe...?

Eure Laura

Liebe Laura,
Vielen Dank für Dein Weihnachtsbild! Das Original wird bei Opa-Jupp sehr gut aufgehoben sein. Er kann es ja dann an uns weitergeben.
Liebe Grüße, Tanja

Laura Haßler, 16.12.2003
 

 


Weihnachtsabend
von Theodor Storm
 

Die fremde Stadt durchschritt ich,
sorgenvoll der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war´s; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
drang mir ein leises Stimmlein in das Ohr:
„Kauft, lieber Herr!“ Ein mag´res Händchen hielt
feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor.

Ich schrak empor, und beim Laternenschein
sah ich ein bleiches Kinderangesicht.
Wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
erkannt´ ich im vorübertreiben nicht.

Nur von dem Treppenschein, darauf es saß,
noch immer hört´ ich, mühsam, wie es schien:
„Kauft, lieber Herr!“ der Ruf ohn´ Unterlass:
doch hat wohl keiner ihm Gehör verlieh´n.

Und ich? – War´s Ungeschick, war es die Scham,
am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh´ meine Hand zu meiner Börse kam,
verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein,
erfasste mich die Angst im Herzen so,
als säß´ mein eigen Kind auf jenem Stein
und schrie nach Brot, indessen  -  ich entfloh

Wolfgang Görgen, 14.12.2003
(außer Konkurrenz)
 

 


Der Weihnachtsklau

Ein Adventsgedicht von Wolfgang Richter

Pass auf mein Freund
Pass auf, gib acht
darauf was die Welt da macht.
Nicht nur Dein Geld will man Dir nehmen
Auch Dein Weihnachten will man Dir stehlen.
Im Handel, Geschäft und jedem Bau
Da droht der gefährliche Weihnachtsklau !

Denk mal zurück, wie die Kinder sind,
die freuen sich aufs Christuskind
An Heiligabend oder am Weihnachtsmorgen
War man gespannt, was es Christkind tat besorgen.
Viel später kam dann aus Amerika ein Typ daher
Weihnachtsmann heißt dort der Herr.
Bereits da kamen erste Zweifel an,
Christkind oder Weihnachtsmann ?

Kein Zweifel bestand jedoch an der Zeit.
Ende Dezember ist es erst soweit
Auch heute noch fühlst Du in Dir drin -
erst dann kommt Weihnachten Dir in den Sinn!
Doch damit kann man keine Geschäfte machen.
Beim Geldzählen wollen Geschäftsleute lachen
Und darum fängt die schöne Weihnachtszeit
Jetzt früher an Ihr lieben Leut

Gehst Du im November etwas kaufen,
Zimtsterne und Printen liegen auf großem Haufen.
Die roch man früher erst, wenn es soweit
In der schönen Weihnachtszeit !
In der Kleiderabteilung um die Ecke dann
Begegnet Dir der erste Weihnachtsmann.
In der Musikabteilung ein Engel mit goldenen Söckchen
Spielt Dir „Stille Nacht“ auf einem Glöckchen.

Du bist verwirrt,  mit Dir am zanken,
kannst dich nicht gewöhnen an den Gedanken
die Adventszeit noch nicht begonnen hat
Da hast Du schon das weihnachtliche Getue satt !
Doch Rettung naht, denn  Mitte November
Steht erst mal Fastelovend auf dem Kalender
Die decke Trumm nimmt die Stelle ein
Doch dann kommt wieder leis das Glöckelein !

Die Bäume haben keine Blätter mehr,
die liegen jetzt trocken auf dem Rasen umher.
Vom wilden Wein stehen nur noch die Pinne
Und stechen gegen die Regenrinne
Und wenn die Sonne geht rot unter
Dann buken die Englein früher putzmunter
Plätzchen für die heilige Nacht.
Auch das wird heute anscheinend früher gemacht

Denn wie gesagt den Weihnachtsstollen,
den kannst du bereits Ende Oktober holen.
Advent - 4 Wochen , dann  ist es soweit,
dann erst kommt die Weihnachtszeit
So war es ursprünglich vorgesehen !
Doch was ist um den Advent geschehen ?
Diese Zeit hat man ganz sacht,
aus geschäftlichen Gründen umgebracht.

In dieser Zeit soll man heut Kaufen
Oder mit Kollegen einen saufen !
Und jede Wirtschaft steht bereit,
für eine Weihnachtsfeier in dieser Zeit !
und so vermischen sich so dann und wann
Bläck Fööß und der Weihnachtsmann !
Nicht vermischen – das gibt Gemölsch
Sollte man aber Glühwein mit einem Glase Kölsch. 

Die Frage bleibt bei so viel Aktivität,
wie es um die Adventszeit steht ?
Sie sollte still sein – so steht`s  geschrieben.
Was ist vom Advent denn noch geblieben ?
Geht sie unter diese Zeit
in all unserer lauten Geschäftigkeit ?
Vergessen wir den Zweck dieser Zeit ?
Oder sind wir doch noch nicht soweit ?

Die Lösung macht und das ist typisch,
ganz einfach unser Denken möglich.
Trennen kann man die Sachen nicht,
aber mal sehen in einem anderen Licht !
Alle Lieder , Kerzen, Bäume und Licht
Ermahnen uns, vergesst Weihnachten nicht !
Macht ne Kerze an, nehmt Euch etwas Zeit,
dann seid für das Christfest Ihr bereit

Denn trotz all dem hektischen Getriebe
Bleibt es doch das Fest der Liebe.
Trotz Lärm und Hast und  Ärger satt
findet Weihnachten eigentlich in Dir statt
Denk an die Deinen, die um Dich sind,
ob Mama, Opa, Frau und Kind
für die etwas besorgen – bitte sehr
das gibt doch die größte Freude her !

Drum stiehl Dir ruhig etwas von der Zeit
Dann bist auch Du für Weihnachten bereit
Und lache und sage Dir ganz schlau
Ich bin hier der Weihnachtsklau
Ich klaue Weihnachten weg aus dem Getriebe
Und feiere mit der Familie das Fest der Liebe.

Hallo liebe Bürgergemeinschaft...
wenn es auch fremde Federn sind, mit denen ich mich schmücke, so hoffe ich doch, daß das im Anhang befindliche Gedicht etwas für Euch ist!
Ich wünsche Euch und mir etwas von der Ruhe und Besinnlichkeit in der Adventszeit!!!
Gruß, Thomas Kraus, 03.12.2003
 

 

 

Stille ist's, der Schnee fällt leise,
geht auf seine lange Reise
von den Wolken auf die Erde
dass es wieder Weihnacht werde.

"Hört", ruft Nikolaus der Gute
und er schwingt die lange Rute.
"Kommt ihr Engel, es wird Zeit.
Weihnacht' wird's, seid ihr bereit?

Doch im Mondschein mild und helle
ist kein Engelein zur Stelle.
Und nach einer Stunde Dauer
ist der Weihnachtsmann stocksauer.

Halt, wer kommt dort seiner Wege?
Petrus ist's. Der Herr Kollege
lüftet höflich seinen Hut
- wie man's auch im Himmel tut.

Gleich fängt Niklaus an zu fluchen.
Seine Engel tät er suchen.
Doch egal wohin er schaue
dauernd blicke er in's Blaue.

Petrus grinst und zeigt nach unten:
"Siehst du Lückerath dort unten?"
Alle haben sich soeben
frohgelaunt dorthin begeben.

Der Neuborner Weiher ist zugefroren.
Die Engel kriegen kalte Ohren.
Ein Engel kehrt bei Alfred in der "Alten Stadtgrenze" ein
und macht sich's gemütlich bei einem Glühwein.
Die andern Engel sind stattdessen
bei Zahners im "Fürstenbrünnchen" chinesisch essen.

Also, zieh' hier kein Gesicht
und zürne deinen Engeln nicht.
Der Buttermarkt ist tief verschneit,
die Häuser erleuchtet zur Weihnachtszeit.

Siehe Lückerath erstrahlet ganz
in vorweihnachtlichem Lichterglanz!
Es ist eben ein Teil von Gladbach's Stadt
wie für Engelchen gemacht!

Zürnend ruft der Weihnachtsmann
während er zieht seine Stiefel an:
"Ich fahr' auch nach Lückerath
wo's nur nette Leute hat."

Und er schwingt sich auf den Schlitten.
Husch - ist er davongeglitten.
Petrus ruft noch: "Gute Reise!"
Geht davon und kichert leise.

Agnes Muhrmann, 02.12.2003
 

 

 
bald geht nun das jahr zu ende
doch vor dieser zeitenwende
freun wir uns der weihnachtszeit
feiern sie voll fröhlichkeit
laßt die gläser hell erklingen
laßt uns miteinander singen
ein altes schönes weihnachtslied
das hinauf zum himmel zieht

Doris Müller, 02.12.2003
 

 

 
Ne Kressboomkoof

von Julius Blaß, 16.12.1990

Ech setz doheem jemütlech en de Kösch
un han vür me de Ääpel zom schelle om Dösch.
Durch et Finster lure ech no drusse op de Wiss,
die zick zwei Woche net su wie emmer ess.

Se ess nu met decken Pöölen bejrenz
un alles löösch em Leeschterkettejlanz.
He liehen Föschte, Dänne un Kiefern eröm zo Hoof,
me han Adventszick un de Winni määt singen Kressboomverkoof.

Et ess Meddagszick un et ess net vill loss,
do kütt ene ahle VW üvver de Stroß.
Hä fiert strack op de Wiss un blieht vürm Enjang stonn,
die wolle ne Kressboom un ech luren zo, wie dä Koof wüed jedonn.

Et steesch us däm VW dä Vatter zoeesch,
dann kütt de Mooder un zoletz et Weesch.
Su loofen se hengenenander üvver de Wiss,
die vum ränen doch ersch föösch jewueden ess.

Nu schriggen se majestätisch de Reihe erop un eraff
un sinn vum jrußen Ajeboot doch zemmlesch baff.
Diss Johr wolle se sesch net an en beeije Föschte jewenne,
denn jetz jonn se strack en de Reih met denne düüre Edeldänne.

Do, ech jlööv de Vatter hätt jet joodes jesinn,
denn hä lööv flöck zo nem langen Kressboom hin.
Hä stellt en op dä Boddem vür sech pielop
un dröck met dä angeren Haand op de anjelaaten Rieser drop.

Öm dä Boom eröm loofen nu Mooder un Weesch,
trecke he, deuen do de Rieser met äänstem Jeseesch.
Däm Vatter duet dat packhalen ald jet lang,
hä luet de Mooder aan, se sschöddelt dä Kopp, dat wor et dann.

Nu loofen se widder durch all die Böömen
un schingen vun nem herrlische Kressboom ze dröömen.
Se packen he eenen aan un läjen do eenen fott,
wemm su zoluet, meent me, se verzwiefeln an Jott.

Su vejeet doch en zemmlesche Zick,
doch dann es endlich met dänne dreie su wick.
Se loofen widder zom eeschten Boom hin,
stellen en pielop, luuren un sage: "Dat muß se sinn!"

De Vatter schleef en no däm Enjang hin,
lööht en verpacke un nüss schläschtes kütt em en de Sinn.
Doch als de Winni säht für dänn jrußen Boom de Prieß,
do wueten de Vatter, de Mooder un et Weesch janz Wieß.

Su troocken se met nasse Fööß bedröppelt am Enjang eruß,
un alle drei hatten zemmlesch verdruß.
Em nächste Johr weed widder en Föschte jenomme
un ohne Stiffel weed bestemm net widderjekumme!

Julius Blaß, 02.12.2003
 

 

 


Nen Brell op Chressdaag

von Henner Berzau

Nen Brell künnt mer op Chressdaach verschenke,
För Lück zo söke,
Die nit tirek blöke -
Die, bevör dat se spreche, denke !

Nen Brell künnt mer op Chressdaach verschenke,
För Lück zo söke, die zohöre künne
Un die ander Lück och en Meinung jünne -
Un ander Lücks Meinung bedenke !

Nen Brell künnt mer op Chressdaach verschenke,
För Lück zo söke, die bei Knatsch un Jedöns
Nit tirek sage, et wör ömesöns.
Die Jedold han un nit der Mot verleere,
För noch ens un noch ens zo probeere,
Bes dat mer ne Wääch jefunge hät...
Su'n Lück zo finge, dat wör doch jet !

För der Chressdaach sollt mer dran denke:
Dausend Brelle un mih - künnt mer verschenke !

Hans Hubert Muhrmann, 28.11.2003
(außer Konkurrenz
)
 

 

 


Vom Christkind

(Original von Anna Ritter)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack,
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin;
Die Basteleien der Lückerather und Freunde...

abgewandelt von T. Kolter, 26.11.20032
(außer Konkurrenz)